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Drei Stunden sind nicht genug: Bildungsproteste in Dêrik

16.09.2026

Seit Beginn des neuen Schuljahres protestieren Schüler*innen und ihre Familien in Rojava, dem mehrheitlich kurdischen Teil des ehemaligen Selbstverwaltungsgebietes, gegen die Abschaffung des 2013 eingeführten Unterrichts in der kurdischen Muttersprache. Stattdessen soll der Unterricht nur noch auf Arabisch stattfinden, mit der Ausnahme von drei Unterrichtsstunden Kurdisch pro Woche.

Die Entscheidung des Bildungsministeriums der syrischen Übergangsregierung bedroht eine zentrale Errungenschaft der bisherigen Selbstverwaltung: die Möglichkeit, in der eigenen Muttersprache zu lernen. Die Protestierenden fordern die Rücknahme des Beschlusses und die Anerkennung des Kurdischen als gleichberechtigte Unterrichtssprache neben Arabisch.

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Mobile Klinik: Klinikpartnerschaft erfolgreich im ersten Halbjahr.

04.08.2026

Seit Oktober 2025 ist die Mobile Klinik Teil des BMZ-Förderprogramms Klinikpartnerschaften. Die Zahlen des ersten halben Jahres zeigen, wie groß der Bedarf im ländlichen Umland von Dêrik ist.

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Schulrenovierungen

30.04.2026

Infolge des jahrelangen Krieges sind viele Bildungseinrichtungen für Kinder in Syrien und Rojava in einem schlechten Zustand. Hinzu kommt, dass fehlende finanzielle Ressourcen sowie instabile politische Rahmenbedingungen den Zugang zu verlässlicher Bildung erschweren. Die militärische Eskalation der mehrheitlich islamistisch geprägten Übergangsregierung unter Al-Schaara gegen den mehrheitlich kurdischen Nordosten verschärfte diese strukturellen Defizite zusätzlich.

Vier Schulen wurden 2025 renoviert

Der Städtepartnerschaftsverein Dêrik–Friedrichshain-Kreuzberg ermöglichte im Jahr 2025 gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk „Global Care”die Renovierung von vier Schulenin der nordostsyrischen Stadt Dêrik und ihrem Umland. Grundlage hierfür waren Fördermittel in Höhe von rund 120.000 Euro, die unter anderem aus Mitteln der „Aktion Deutschland hilft“ bereitgestellt wurden. Das Ziel bestand darin, schwer beschädigte Schulgebäude wieder nutzbar zu machen und somit die Bildungsmöglichkeiten sowie die Zukunftschancen von Hunderten Schulkindern nachhaltig zu verbessern. Auf diese Weise leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zur Förderung von Bildung und stärkt langfristig sichere Lernumgebungen im Sinne des Nachhaltigkeitsziels SDG 4 der Vereinten Nationen.

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Aktion Nothilfe: 40.000€ für Vertriebene in Rojava.

02.03.2026

Die Aktion Nothilfe setzt ihre Unterstützung für Vertriebene in Rojava über lokale Partnerorganisationen fort. Die humanitäre Lage bleibt für Zehntausende Familien äußerst angespannt. Viele Menschen leben weiterhin in provisorischen Notunterkünften – darunter Schulen, Moscheen und andere öffentliche Gebäude.

In Städten wie Qamislo und Dêrik ist der reguläre Schulbetrieb deshalb nur eingeschränkt möglich. Zahlreiche Einrichtungen dienen weiterhin als Unterkünfte für Binnenvertriebene. Viele der betroffenen Familien hoffen auf eine baldige Rückkehr in ihre Heimatorte.

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